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Vierzehn Jahre lang arbeitete Gertrud Rennhard an der Schweizer Botschaft in Teheran. Während dieser Zeit sammelte sie vielfältige Kunstgegenstände, die das Grassi Museum für Angewandte Kunst nach ihrem Tod als Schenkung erhielt. Die Ausstellung stellt die schönen und manchmal auch ungewöhnlichen Objekte und Alltagsgegenstände vor, deren Entstehungszeit vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis ins 20.Jahrhundert reicht (bis 5. Februar). > mehr
Den Harlekin kennt man eigentlich von Picasso. Jochen Plogsties hat ihn nicht einfach kopiert, sondern neu interpretiert. Als »Protokolle des Sehens« bezeichnet der 37 jährige Künstler, dessen Stil sich an der Leipziger Schule orientiert, seine Auseinandersetzung mit dem musealen Kanon europäischer Malerei – Zufallsfunde eingeschlossen. Die Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig stellt den Maler anlässlich der Auszeichnung mit dem Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung mit aktuellen Werken vor (bis 26. Februar). > mehr
Auf die Spuren seines Vaters begibt sich der israelische Filmemacher Amos Gitai in einer Filminstallation, welche die Stiftung Bauhaus Dessau im Rahmen ihrer Kibbuz-Ausstellung zeigt. Bis 12. Februar ist im Meisterhaus Muche / Schlemmer das weit über rein historisch-dokumentarische Aspekte hinausgehende Portrait des Bauhäuslers Munio Gitai Weinraub zu sehen, der nach der Machtergreifung der Nazis nach Palästina auswanderte und zu einem der führenden israelischen Architekten wurde. > mehr
Kräuterbücher und Herbarien geben einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Pflanzenbeobachtung. Mit 70 hochkarätigen Drucken aus vier Jahrhunderten verfolgt die Ausstellung in den Franckeschen Stiftungen die Entwicklung der Botanik: vom überlieferten Wissen antiker und arabischer Naturforscher hin zu einer eigenständigen Pflanzenkunde, die nicht mehr nur nach dem medizinischen Nutzen fragt und Gewächse aus allen Teilen der Welt in ihre Betrachtung aufnimmt (29. Januar bis 25. März). > mehr
Um 1870 wurde das Lange Haus im Weimarer Schlosspark Belvedere in einen – damals hochmodischen – Wintergarten umgestaltet. Seit seiner Sanierung 2003 keimen hier alljährlich zur kalten Jahreszeit Sommergefühle auf. Zwischen plätschernden Brunnen und grünen Efeuranken blühen Azaleen, Kamelien und andere exotische Gewächse. Ein buntes und romantisches Ambiente, um dem Wintergrau zu entfliehen (bis 29. April). > mehr