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Die »Königin der Herzen« ist kein Phänomen der Moderne. Schon Anfang des 19. Jahrhunderts machte die preußische Königin Luise diesem Titel alle Ehre: Schön, natürlich, mit bürgerlichem Familiensinn – so wird sie zum Idol. Ihr Tod mit nur 34 Jahren macht sie endgültig zur Legende. Den Ausstellungsreigen anlässlich ihres des 200. Todestages eröffnet eine Schau im Schloss Charlottenburg, welche die vielfältigen Facetten dieser faszinierenden Frau zu ergründen versucht. (6. März bis 30. Mai) > mehr
Nicht als großartige Inszenierung, sondern als einfaches Idyll kurz hinter den Stadtgrenzen – so wollten die realistischen Freilichtmaler ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Natur einfangen. Die große Ausstellung im Neuen Museum (14. März bis 30. Mai) zeigt zum 150. Jubiläum der Weimarer Malerschule nicht nur Werke aus deren Umkreis. Auch die Vorbilder der Schule von Barbizon und die französischen Impressionisten sind mit wichtigen Gemälden vertreten. > mehr
Lange war er ein ästhetischer Rebell. Erst im fortgeschrittenen Alter und nach dem traumatischen Erlebnis des Zweiten Weltkrieges entdeckte der Expressionist Oskar Kokoschka die griechische Antike für sich. Die Ausstellung der Stiftung Moritzburg (28. März bis 20. Juni) zeigt wie er aus der griechischen Kunst schöpft und sie zum Symbol des freien Menschseins werden lässt. > mehr
In den Schöpfungsmythen vieler Religionen steht das ovale Ding am Anfang der Geschichte. Das »Weltenei« spielt überall auf der Erde eine wichtige Rolle beim Ursprung der Götter. Die Ausstellung im GRASSI Museum für Völkerkunde vom 5. März bis 18. April spürt dem Mythos Ei auf allen Kontinenten nach. Rund 1000 verzierte oder bemalte Eier aus 50 Ländern zeigen auf welch vielfältige Weise der symbolträchtige Urgegenstand die menschliche Phantasie anregte. > mehr
2005 besuchte der Zeichner Matthias Beckmann fünf der wenigen barocken Wunderkammern, die sich in Deutschland und Österreich erhalten haben. Mit dem Blick eines Kameramannes zeichnete er Orte und Ausstellungsstücke aus ungewöhnlichen Perspektiven. Die Franckeschen Stiftungen, deren Wunderkammer eines der gezeichneten Objekte ist, stellen diese eigenwillige Annäherung bis 23. Mai aus. > mehr
Vor 300 Jahren wurde in Meißen die erste Porzellanmanufaktur Europas gegründet. Zum Jubiläum der Marke mit den gekreuzten Schwertern veranstalten eine Reihe von KNK-Mitgliedern Sonderausstellungen. Den Auftakt macht das GRASSI Museum für Angewandte Kunst. Dort sind von 12. März bis 13. Juni erstmals die wertvollen Chinoiserie-Skizzen Johann Gregorius Höroldts zu sehen, dem bedeutensten Porzellanmaler der Meißener Frühzeit . > mehr