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SiLK - SicherheitsLeitfaden Kulturgut

14. Gewalttaten

 

Was haben Flashmobs, Hooligans und Terroristen gemeinsam? Sie stellen Kultureinrichtungen vor Herausforderungen, auf die sie selten vorbereitet sind.
Auch das Ende des Kalten Krieges läutete keine unbeschwerte Friedenszeit ein. An die Stelle des bedrohlichen Wettrüstens zwischen Hegemonialmächten sind nun zahlreiche asymmetrische Konflikte getreten, und der internationale Terrorismus sucht sich zunehmend „weiche“ und symbolische Anschlagsziele. Störungen der öffentlichen Ordnung durch Krawalle oder Ausschreitungen gefährden Kulturgut in Staaten, in denen dies nicht zu erwarten war (z.B. Ägypten). Und immer gravierender wird die Bedrohung durch die indirekten Folgen solcher Ereignisse: der längere Ausfall wichtiger bautechnischer Infrastruktur und Kommunikationssysteme.

Die drei grundlegenden Bedrohungen, die eine Einrichtung existenziell gefährden können, sowie deren Folgeprobleme sind:

  • Störung der öffentlichen Ordnung: Begleiterscheinungen von außer Kontrolle geratenen Großveranstaltungen oder Demonstrationen, Krawalle, Anarchie
  • Terror: Bombendrohungen und gezielte Anschläge
  • Bewaffnete Konflikte: Krieg und Bürgerkrieg 


Auch bei solchen Extremsituationen helfen Risikovorsorge und Notfallplanung, Gefahren abzuwehren und Schäden zu minimieren – insbesondere wenn dies in ein umfassendes Notfallkonzept integriert ist.

 

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