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Aktuelles

Das KNK-Mitglied Lindenau-Museum Altenburg erhält Fördermittel in Höhe von 48 Millionen Euro zur Sanierung und Erweiterung
Die KNK freut sich mitzuteilen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Förderung des Gesamtprojekts „Das Lindenau-Museum Altenburg mit Herzoglichem Marstall und Parkanlagen" von 2019 bis 2026 über insgesamt 48 Millionen Euro besiegelt hat. Darin eingeschlossen sind die Sanierung des Lindenau-Museums Altenburg, die Erweiterung des Museums um Flächen im Herzoglichen Marstall im Altenburger Schlosspark sowie die Aufbereitung des Museumsumfelds. Das KNK-Mitglied wird damit in die Lage versetzt, die einzigartigen Sammlungen und Einrichtungen, aufgrund derer es als kultureller Leuchtturm gilt, nunmehr seiner eigentlichen Bedeutung angemessen zum Strahlen zu bringen. Die KNK ist für die gewährte wichtige hohe Förderung Altenburgs sehr dankbar. Weitere Informationen: Pressemitteilung
Das BKM-geförderte KNK-Projekt „Perspektiven ostdeutscher Sammlungen“ wird fortgesetzt
Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) setzt ihr in 2017 gestartetes Projekt „Perspektiven ostdeutscher Sammlungen. Die Sammlungsgeschichte der KNK-Einrichtungen und ihre Konsequenzen für gegenwärtige und zukünftige Sammlungsstrukturen und Ausstellungsprofile" fort. Dieses Pilotprojekt, das sich im aktuellen Bewilligungszeitraum auf Quellensicherung und Zeitzeugenbefragung fokussiert, wird erneut von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.         > mehr
Das BKM-geförderte Pilotprojekt „Audience Development: Kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum“ geht in die nächste Runde und weitet sich auf weitere Standorte aus
In der zweiten Jahreshälfte 2017 bewilligte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters (BKM) eine Pilotstudie zum Audience Development mit dem Thema „Kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum". Antragsteller war die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK), vertreten durch das Staatliche Museum Schwerin. > mehr
SiLK-Team der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) wurde mit dem Preis „Riegel – KulturBewahren“ ausgezeichnet!
Dr. Alke Dohrmann, Dipl.-Ing. Almut Siegel und Dr. Katrin Schöne wurden am 10. November 2016 mit dem Preis „Riegel – KulturBewahren“ für ihre Leistungen im KNK-Projekt SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wurde die über zehnjährige Arbeit der drei Preisträgerinnen im Projekt „Sicherheit und Katastrophenschutz für Museen, Bibliotheken und Archive“ der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen gewürdigt. > mehr
Neuerscheinung: Tagungsband 2015 KULTUR!GUT!SCHÜTZEN!
Projektteam SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut
Der Tagungsband KULTUR!GUT!SCHÜTZEN! der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) ist erschienen. Publiziert werden Beiträge der gleichnamigen Veranstaltung vom 12. und 13. November 2015 in der Stiftung Händel-Haus Halle und den Franckeschen Stiftungen zu Halle. Nach den Tagungen in Leipzig 2006, Stralsund 2009 und Berlin 2012 war dies bereits die vierte internationale Tagung zum Thema „Sicherheit und Katastrophenschutz für Museen, Archive und Bibliotheken“, organisiert von dem Projektteam SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut der KNK und finanziert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). > mehr




Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen

Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) ist eine gleichberechtigte Interessensgemeinschaft 23 national bedeutsamer kultureller Institutionen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung. Die Gründung der KNK am 1. März 2002 in den Franckeschen Stiftungen zu Halle geht zurück auf das sogenannte Blaubuch.

 Aufgabe der KNK ist es, den Erhalt und die Erschließung des kulturellen Erbes der im Blaubuch als »national bedeutend« eingestuften Kulturinstitutionen in den ostdeutschen Bundesländern zu befördern und zu sichern. Das Ziel ist, die Museen, Sammlungen, Archive und Gartenreiche nachhaltig im Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit zu verankern.

Die KNK dient den beteiligten Institutionen als Plattform zur Vermittlung gemeinschaftlicher Interessen und Zielsetzungen. Zur Durchführung gemeinsamer Aktivitäten werden aus dem Kompetenzpool der Mitgliedseinrichtungen individuelle Projektgruppen und Ausschüsse gebildet. Die KNK hat sich zu einem kompetenten Netzwerk entwickelt, das die Leistungen und Aufgaben der wichtigsten Kunstsammlungen und Museen in den neuen Ländern erfolgreich in der Bundesrepublik und im europäischen Ausland präsentiert.

Das Blaubuch ist eine auf Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erstellte Evaluationsstudie, verfasst von Prof. Paul Raabe. Erstmals 2001 veröffentlicht, fasst es alle gesamtstaatlich bedeutenden Kultureinrichtungen in den ostdeutschen Bundesländern zusammen. Es listet die »Leuchttürme« auf – Museen des nationalen Kulturerbes, sowie »kulturelle Gedächtnisorte« – Einrichtungen, die bedeutenden deutschen Persönlichkeiten gewidmet sind. Die bislang 23 Kulturellen Leuchttürme haben sich in der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) organisiert.

Der Titel Blaubuch ist an die Blaue Liste angelehnt. Diese Evaluierungsstudie erfasste Forschungseinrichtungen der Akademie der Wissenschaften der DDR, die auf Bundesebene als förderungswürdig angesehen wurden.

Das Blaubuch soll als kulturelles Identifikationsangebot dienen und die Bedeutung der ostdeutschen Kulturlandschaft für das gesamtdeutsche und europäische kulturelle Erbe unterstreichen. Es erschien, in Auswahl und Rangfolge leicht verändert, bisher dreimal: 2001, 2002/03 und 2006.

Download pdf Blaubuch 2006