Metanavigationen:
Alle drei stammen aus Sachsen. Aber was hat Richard Wagners »Ring des Nibelungen« mit Karl Mays Abenteuergeschichten zu tun? Und wie gesellen sich Max Klingers Druckgrafiken dazu? Eine Antwort versucht die Ausstellung im Museum für Bildende Künste Leipzig. In aufwändig inszenierten Rauminstallationen der Bühnenbildnerin rosalie wird der Vorstellungskosmos der drei Künstler verglichen und in Dialog zur romantischen Landschafts- und Historienmalerei des 19. Jahrhunderts gesetzt (16. Mai - 15. September). > mehr
Friedrich Bury lebte über 15 Jahre in Italien. Dort studierte er nicht nur italienische Malerei, sondern beherbergte auch Goethe in seiner römischen Bohème-WG – der Beginn einer lebenslangen Freundschaft.. Ebenso begleitete er Herzogin Anna Amalia bei ihrer Italienreise. Die Klassik-Stiftung Weimar widmet diesem zentralen Maler und Porträtisten zwischen Klassizismus und Romantik eine umfangreiche Ausstellung und lädt dazu ein, einen Meister von europäischem Rang wiederzuentdecken (bis 21. Juni). > mehr
Carl Blechen war seiner Zeit weit voraus. Als er 1840 mit nur 42 Jahren starb, wurden seine realistischen, lichtdurchfluteten Bilder nicht besonders geschätzt. Erst als die Impressionisten Ende des 19. Jahrhunderts Licht und Farbe neu entdeckten, erkannte man seine herausragende Bedeutung. Die Ausstellung im Schloss Branitz zeigt die Etappen der 100 jährigen Geschichte der Carl-Blechen-Sammlung und verknüpft sie mit Werken gleichgesinnter Malerkollegen (31. Mai - 3. November). > mehr
Die Beckmesserharfe oder die Wagnertuba wurden nach seinen Anregungen gefertigt. Und auch Kuhglocken und gestimmte Ambosse finden in Richard Wagners Musik ihren Platz. Die Schau im Grassi Museum für Musikinstrumente zeigt den kreativen Umgang des Großkomponisten mit der musikalischen Hardware seiner Zeit anhand vieler Originalinstrumente und umfangreichem Bildmaterial. An einer Hörstation sind die speziellen Instrumente auch sinnlich erfahrbar (17. Mai - 31. Januar 2014). > mehr
Für Richard Wagner war die Wartburg ein »Lichtblick« und inspirierte ihn, den mythischen Sängerkrieg als zentrales Element in seinen »Tannhäuser« aufzunehmen. Die Ausstellung am Originalschauplatz unternimmt einen bilderreichen Streifzug durch die Entstehungsgeschichte der berühmten Oper und ihre Aufführungstradition, bei dem nicht zuletzt die imposanten Räume der Burg und das Sängerwettstreit-Fresko von Moritz von Schwind eine Hauptrolle spielen (18. Mai 2013 - 31. März 2014). > mehr
Seit 2004 steht der grenzübergreifende Muskauer Park auf der UNESCO-Welterbeliste. Grund genug um jedes Jahr auf beiden Seiten der Neiße zu feiern. Auf verschiedenen Bühnen im deutschen und polnischen Teil des Parkes gibt es am 25. Mai ein buntes Programm für Groß und Klein. In der Abenddämmerung rundet ein großes Klassik-Openair-Konzert auf der Schlosswiese den kulturellen Reigen ab, bei dem auch die leiblichen Genüsse nicht zu kurz kommen. > mehr