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Das BKM-geförderte KNK-Projekt „Perspektiven ostdeutscher Sammlungen“ wird fortgesetzt

Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) setzt ihr in 2017 gestartetes Projekt „Perspektiven ostdeutscher Sammlungen. Die Sammlungsgeschichte der KNK-Einrichtungen und ihre Konsequenzen für gegenwärtige und zukünftige Sammlungsstrukturen und Ausstellungsprofile“ fort. Dieses Pilotprojekt, das sich im aktuellen Bewilligungszeitraum auf Quellensicherung und Zeitzeugenbefragung fokussiert, wird erneut von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

Im Zentrum der Untersuchungen stehen dringliche praxisrelevante Fragen musealer Einrichtungen, die aus der spezifischen Sammlungsgeschichte, mitbedingt durch die ehemalige politische Zweiteilung Deutschlands, resultieren. Mittelfristig soll die besondere Bedeutung ostdeutscher Museen und Sammlungen, ihre eigentümliche Relevanz für die Bewahrung und Bewusstmachung des gemeinsamen nationalen Kulturerbes stärker betont und herausgestellt werden.

 

Das Projekt schließt damit an zentrale Aufgaben der KNK an, die den Erhalt und die Erschließung des kulturellen Erbes der im Blaubuch als „national bedeutend“ eingestuften Kulturinstitutionen in den ostdeutschen Bundesländern befördern und sichern sollen. Ziel der KNK ist, die Museen, Sammlungen, Archive und Gartenreiche nachhaltig im Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit zu verankern.