Workshops

 

Das Museum als Laboratorium kultureller Bildung

Zwei Workshops zur museumspädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Leipzig und Cottbus-Branitz im September und Oktober 2010


Kulturelle Vermittlung ist eine der Kernaufgaben unserer Museen. So vielfältig die Ausstellungsobjekte, Museumsinhalte und Fragestellungen, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten, im Museum Kunst und Kultur kennen- und schätzen zu lernen. Museen sind ideale Orte, um ein breites Publikum an kultureller Bildung teilhaben zu lassen. Doch wie funktioniert die Aneignung kultureller Bildung in Museen? Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Vermittlungsformen und Aneignungsprozesse kultureller Bildung in Museen in ihrer ganzen Breite zu untersuchen. Den Auftakt machte die Tagung »Das Museum als Laboratorium kultureller Bildung«, die 2008 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden stattfand.

Workshopreihen stellen einen weiteren Schritt zur Klärung des Fragekomplexes dar. Ziel ist, Vermittlungsstrategien in thematisch und strukturell ganz unterschiedlich ausgerichteten Museen vor- und zur Diskussion zu stellen. Im Mittelpunkt der aktuellen Workshops steht die museumspädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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»Eine Oasis in der Wüste«
(Pückler-)Begegnungen in und mit dem Landschaftspark des Fürsten Pückler
14. September 2010
Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz,
Besucherzentrum
Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) bietet mit seinen herausragenden Parkanlagen, seiner Vielseitigkeit und seinem spektakulären Leben eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für Projekte mit Kindern und jungen Erwachsenen. Einige Ergebnisse und Partner wollen wir in dem Workshop vorstellen und den Teilnehmern Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch geben. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.
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Kunst Kultur Geschichte im Museum
Kulturelle Bildungskonzepte für Schule und Freizeit
15. Oktober 2010
GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig
Das Museum für Angewandte Kunst Leipzig ist eines der Ältesten seiner Art und besitzt kostbare Zier- und Gebrauchsgegenstände aus vielen Jahrhunderten, von der Antike bis heute, aus Europa und dem außereuropäischen Raum. Trotz der ästhetischen Inszenierung bleiben gerade für die jüngeren Besucher viele Fragen offen: Nach Sinn und Verwendung der Objekte, nach dem kulturellen Umfeld und der Geschichte der Exponate. Deshalb halten wir eine interessante Themenwahl sowie eine altersgerechte Vermittlung mit didaktischen Spielmitteln und erlebnishaften Methoden für unverzichtbar. Ihre Weiterentwicklung wird als fortlaufender Prozess betrachtet, der hier zur Diskussion gestellt wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.
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