Workshops

Das Museum als Laboratorium kultureller Bildung

Kulturelle Vermittlung ist eine der Kernaufgaben unserer Museen. So vielfältig die Ausstellungsobjekte, Museumsinhalte und Fragestellungen, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten, im Museum Kunst und Kultur kennen- und schätzen zu lernen. Museen sind ideale Orte, um ein breites Publikum an kultureller Bildung teilhaben zu lassen. Doch wie funktioniert die Aneignung kultureller Bildung in Museen?
Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Vermittlungsformen und Aneignungsprozesse kultureller Bildung in Museen in ihrer ganzen Breite zu untersuchen.  Seit 2008 wird in der Tagungs- und Workshopreihe »Das Museum als Laboratorium kultureller Bildung«, dieser Fragenkomplex beleuchtet.

Die derzeit aktuellsten Workshops fanden im September und November 2011 statt:

Spaß mit Ernst – Museumsarbeit mit Kindern und Erwachsenen aus bildungsfernen Schichten

Der Workshop fand am 27. September 2011 im Schloss Friedenstein, Gotha, statt. Er beschäftigte sich – ausgehend von den Bildungsreformen Ernsts I. von Sachsen-Gotha (1601–1675) – mit der Frage, wie Museen bildungsferne Schichten besser erreichen können. Dabei wurden die Möglichkeiten diskutiert, mit denen man diese Gruppen für das Museum und seine Lernmöglichkeiten dauerhaft begeistern kann.

Franckes Welt – Museum als »außerschulischer Lernort«

Der Workshop fand am 24./25. November 2011 in den Franckeschen Stiftungen zu Halle statt. Er setzte sich mit dem Verhältnis zwischen Schule und Museum auseinander. Wie funktionieren Museen als »außerschulische Lernorte«? Wie kann man den Umgang mit Jugendlichen der Sekundarstufe gestalten, einer Zielgruppe, die häufig in die Angebotslücke zwischen Kinder- und Erwachsenenarbeit fällt?

Nährere Infos zu allen bisherigen Workshopreihen der KNK finden Sie im Projektarchiv